Ski: Albrecht nach Shiffrin-Verletzung: „Gehört anscheinend dazu“

Aare/Wien (APA) - US-Skistar Mikaela Shiffrin hat sich nach ihrer am Samstag beim Einfahren vor dem Weltcup-Riesentorlauf in Aare (Schweden)...

Aare/Wien (APA) - US-Skistar Mikaela Shiffrin hat sich nach ihrer am Samstag beim Einfahren vor dem Weltcup-Riesentorlauf in Aare (Schweden) zugezogenen Knieverletzung Sonntag um halb fünf Uhr früh auf die Rückreise in die USA begeben, wo sie sich genaueren Untersuchungen unterziehen wird. Nach einer ersten in Östersund erstellten Diagnose sieht es nach einer Innenbandverletzung und einer Knochenprellung aus.

„Klar ist sie enttäuscht. Es gehört aber anscheinend zum Sport dazu. Es ist schade für den Sport, auch wenn man auf den Gesamtweltcup schaut, es wäre eine super Sache gewesen mit der Lindsey“, sagte Shiffrins Manager Kilian Albrecht im ORF. Lindsey Vonn hatte nach dem Speed-Triple in Lake Louise Shiffrin den Kampf im Gesamtweltcup angesagt. Nach deren Abwesenheit am Samstag gewann Vonn etwas überraschend den Riesentorlauf und baute die Führung im Gesamtweltcup aus.

Eine Prognose, wie lange Shiffrin ausfallen wird, wollte Albrecht nicht stellen. „Eine Knochenprellung, das dauert seine Zeit. Da darf jetzt einmal kein Gewicht drauf. Sie wird daheim noch einmal untersucht, dann weiß man mehr.“

Shiffrin postete auf Twitter, dass sie einen neu gefundenen Respekt für Leute fühle, die beim Duschen nur ein Bein belasten können. „Willkommen in meiner Welt“, antwortete ihr Anna Fenninger, die wegen multipler Bänderrisse im Knie bekanntlich die ganze Saison verpasst. „Wir werden stärker zurückkommen, verliere deinen Humor nicht“, meinte die Salzburgerin aufmunternd.


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