US-Börsen kommen zur Eröffnung nicht vom Fleck

New York (APA) - Die US-Börsen treten am Dienstag im Frühhandel auf der Stelle. Hiobsbotschaften von den chinesischen Aktienmärkten und frag...

New York (APA) - Die US-Börsen treten am Dienstag im Frühhandel auf der Stelle. Hiobsbotschaften von den chinesischen Aktienmärkten und fragil bleibende europäische Aktienkurse verunsicherten auch die Anleger an der Wall Street. Gegen 16.00 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index 11,30 Einheiten oder 0,07 Prozent auf 17.137,64 Zähler.

Der S&P-500 Index sank 0,25 Punkte oder 0,01 Prozent auf 2.012,91 Zähler. Der Nasdaq Composite Index gab 1,41 Punkte oder 0,03 Prozent auf 4.904,50 Einheiten nach.

Einerseits hatten in Asien nach dem heftigen Kursrutsch vom Vortag weiterhin Sorgen wegen der chinesischen Wirtschaft belastet. Andererseits hatte ein schwacher Euro die Börsen in Europa ins Plus gehoben. „Gestern war im Allgemeinen nicht so schlimm und vielleicht eine Überreaktion“, konstatierte Mark Kepner, ein Händler bei Themis Trading LLC, und blickt damit optimistisch auf den Handelstag. Nennenswerte Konjunkturdaten werden in den USA heute nicht veröffentlicht. Daher könnten Unternehmensnachrichten stärker ins Gewicht fallen, aber auch die allgemein nervöse Stimmung.

Im Branchenvergleich weckte der Pharmasektor das Interesse der Anleger. Die Aktien von Eli Lilly gewannen 2,79 Prozent. Umsatz- und Gewinnausblick lägen sowohl unter seinen als auch unter den Erwartungen des Marktes, schrieb Analyst Tim Anderson von Bernstein Research in einem ersten Kommentar.

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Wegen Spekulationen auf einen Bieterwettkampf legten die Papiere von Fairchild Semiconductor um 3,57 Prozent zu. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, plant der Halbleiterkonzern nun doch, Gespräche mit eine Gruppe chinesischer Finanzinvestoren aufzunehmen. Diese hatten bereits im vergangenen Jahr unaufgefordert ein Angebot abgegeben. Mitte Dezember hatte Fairchild noch mitgeteilt, an einer Übernahme durch On Semiconductor festzuhalten.

Die Aktien von Under Armour legten dank einer positiven Analystenstudie um 0,25 Prozent zu. Die Privatbank Berenberg hatte den Sportartikelhersteller neu in die Bewertung aufgenommen und direkt eine Kaufempfehlung für die Aktie ausgesprochen. Analystin Zuzanna Pusz verwies dabei auf die zunehmende Umsatzdynamik der gesamten Branche, die 2016 weiter anhalten sollte.

Außerdem stiegen die Aktien von Microsoft um 0,22 Prozent. Der Softwarehersteller will künftig eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des vernetzten Autos spielen. Autofahrer sollen während der Fahrt etwa auf Musik oder Anwendungen wie den Kalender oder Outlook zugreifen können.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA377 2016-01-05/16:11


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