Grüne wollen „Radlring“ fürs Mittelgebirge

Innsbruck – Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen präsentieren die grünen Gemeindegruppen im Mittelgebirge – zusammen mit der Völser Ortsgruppe ...

Innsbruck –Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen präsentieren die grünen Gemeindegruppen im Mittelgebirge – zusammen mit der Völser Ortsgruppe – eine gemeinsame Projektidee: Sie schlagen eine durchgehende Radverbindung von Innsbruck über Mutters bis Axams und über Kematen wieder zurück vor. Einen passenden Namen habe man auch schon parat, verrät die grüne Spitzenkandidatin in Natters, Ursula Perle – „Radlring Mittelgebirge“: Ein Ring „verbindet und schweißt zusammen. Das wollen wir gemeinsam erreichen.“ Der Spitzenkandidat der Grünen in Mutters, Johannes Fritz, sieht darin ein „längst fälliges Infrastrukturprojekt“: Radfahren und insbesondere E-Bike-Mobilität lägen „stark im Trend“, im Großraum Innsbruck, im Mittelgebirge mangl­e es aber „eklatant an der entsprechenden Infrastruktur. Wir engagieren uns seit Längerem für einen sicheren Radweg zwischen Mutters und Innsbruck. Dafür gibt es inzwischen konkrete Pläne. Der ,Radlring Mittelgebirge‘ wäre ein attraktives Gesamtkonzept für die Region“, so Fritz. Die grüne Bürgermeisterkandidatin in Axams, GR Gabi Kapferer-Pittracher, glaubt, dass Wirtschaft und Tourismus in der Region ebenfalls vom „Radlring“ profitieren würden. Für André Winter, Spitzenkandidat in Götzens, geht es auch darum, im Mittelgebirge „Alternativen“ zum motorisierten Verkehr „anzudenken und anzugehen“. (TT)


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