Zika-Virus - Europäische Arzneimittelagentur will Forschung fördern

Rio de Janeiro/London (APA/Reuters) - Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat ein Expertengremium eingesetzt, um die Pharmabranche bei d...

Rio de Janeiro/London (APA/Reuters) - Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat ein Expertengremium eingesetzt, um die Pharmabranche bei der Entwicklung von Impfstoff und Medikamenten zur Bekämpfung des Zika-Virus zu beraten. Sie wende sich aktiv an Firmen, die an solchen Mitteln arbeiteten, erklärte die Behörde am Montag. Zugleich fordere sie Forscher auf, sich bei vielversprechenden Projekten auf diesem Gebiet zu melden.

Ziel sei es, so schnell wie möglich die notwendigen Mittel zu entwickeln. Bisher gibt es weder einen Impfstoff zum Schutz vor der Infektion noch Medikamente für ihre Behandlung. Derzeit laufen noch nicht einmal klinische Studien.

Das Zika-Virus verbreitet sich gegenwärtig sehr schnell in Südamerika. Gefährlich ist es besonders für Schwangere, weil es im Verdacht steht, den Embryo zu schädigen. Übertragen wird es vor allem durch Mücken.


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