16 Meter hohe Wellen: Sturm fegt mit 150 km/h über Großbritannien

Wind und Wetter sind die Briten gewohnt. Doch Sturm „Imogen“ hat es in sich: In Cornwall peitschten 16 Meter hohe Wellen an Land. Mehrere Menschen wurden verletzt.

An der Südküste Englands gab es während eines Sturms im Februar 2016 16 Meter hohe Wellen.
© imago stock&people

London – Ein schwerer Sturm mit Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 150 Kilometern pro Stunde ist über den Süden und Westen Großbritanniens hinweggefegt. Die Unwetterfront „Imogen“ löschte am Montag zeitweise in fast 20.000 Häusern das Licht aus. Mehrere Menschen wurden verletzt. Straßen und Zugverbindungen mussten unterbrochen werden.

Viele Fähren - auch Kanalfähren - stellten den Dienst ein. An der Südküste Englands gab es 16 Meter hohe Wellen: Vor St. Ives in Cornwall sei sogar eine 19-Meter-Monsterwelle gesichtet worden, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Am Dienstag flauten die Winde deutlich ab.

Ein Meteorologe sagte, es habe seit zwei Jahren nicht mehr derartig starke Winde im Süden des Landes gegeben. In der mittelenglischen Region Worcestershire wurden zwei Kinder schwer verletzt, als eine Gartenmauer einstürzte, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Die Kinder seien per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden.

In Sussex wurde ein 70-jähriger Mann am Fuß verletzt, als ebenfalls eine Gartenmauer zu Bruch ging. Der Hund des Mannes sei dabei ums Leben gekommen, hieß es weiter. In Bristol stürzte ein Baum auf ein dreistöckiges Apartment und verletzte einen Mann. Ein Vater und seine Tochter in der Nähe von Exeter hatten Glück: Ein 30 Meter hoher Baum stürzte auf ihr Auto, wenige Minuten bevor sie einsteigen wollten. (APA/dpa)

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