Reportage vom Brenner: Eine Grenzmauer des Schweigens

Die von Österreich angedachten Maßnahmen an den Grenzen sorgen bei Geschäftsleuten am Brenner für Verunsicherung. Das Flüchtlingsthema ist hier ein mehr als ungeliebtes.

© Thomas Boehm / TT

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck –Nein, sagen will er dazu nichts. Zu Grenzzäunen und Flüchtlingen und was die Zukunft bringt. Der Betreiber eines Sportartikelgeschäftes an der Straße, die vom Brenner nach Gossensaß führt, wendet sich wieder den Regalen zu und räumt umständlich Ware hin und her. „Über den Brenner“, so meint er, „wird doch eh nur negativ berichtet. Auf Wiedersehen.“ Auch der Leiter einer Supermarktfiliale auf der anderen Straßenseite winkt sofort ab, als er die Stichworte „Flüchtlinge“ und „Grenzzaun“ hört. Er habe keine Zeit.

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