Flüchtlinge - Trentino: „Offene Grenzregion verteidigen“

Trient (APA) - Nach dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher hat auch dessen Trentiner Amtskollege Ugo Rossi seine Besorgnis über Plä...

Trient (APA) - Nach dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher hat auch dessen Trentiner Amtskollege Ugo Rossi seine Besorgnis über Pläne zur Errichtung eines möglichen Grenzzauns an der Brennergrenze ausgedrückt. Die „offene grenzüberschreitende Euroregion auf beiden Brennerseiten“ müsse unbedingt verteidigt werden, erklärte Rossi am Donnerstag laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

Zugleich müsse die Flüchtlingsproblematik „mit Vernunft“ in Angriff genommen werden. Die Errungenschaft einer alpinen Europaregion drohe von Österreichs Plänen, einen Grenzzaun am Brenner zu errichten, beeinträchtigt zu werden. „Die Gefahr ist, dass wir uns mit einem beträchtlichen Anstieg von Flüchtlingen auseinandersetzen müssen. Die Regierung in Rom muss das berücksichtigen und auf die von Österreich angekündigten restriktiven Maßnahmen reagieren“, forderte Rossi.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren