Otto-Wagner-Areal - FPÖ sieht sich in Chaos-Theorie bestätigt

Wien (APA) - Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht des Stadt-Rechnungshofs rund um das Otto-Wagner-Areal bestätigt für die Wiener FPÖ - ...

Wien (APA) - Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht des Stadt-Rechnungshofs rund um das Otto-Wagner-Areal bestätigt für die Wiener FPÖ - sie hatte die Prüfung beauftragt - das „Chaos“ bei der Zukunftsplanung des Gebiets in Penzing. Planungssprecher Anton Mahdalik ortete „dilettantische Verträge“ und „verschleuderte Millionenbeträge“, wie er in einer Aussendung kundtat.

Für ÖVP-Landesparteichef Gernot Blümel ist das Projekt „sinnbildlich für die komplett verfehlte Politik der Wiener Stadtregierung“. Statt eines Gesamtkonzepts werde seit Jahren herumgefuhrwerkt und würden Unmengen an eigentlich vermeidbaren Kosten produziert, die der Steuerzahler tragen müsse, so seine Schlussfolgerung.

Die SPÖ sieht das freilich anders. „Die Skandale, die die FPÖ in die Planungen zur Nachnutzung des Otto-Wagner-Areals hinein konstruiert, gehen völlig an der Wirklichkeit vorbei“, befand Abgeordneter Kurt Wagner. Bürger und Experten seien gut und sinnvoll eingebunden worden, die Stadt habe auf dieser Basis „eine gründliche Erstellung eines Entwicklungs- und Nachnutzungskonzepts eingeleitet“, interpretierte der SPÖ-Mandatar den knapp 100 Seiten starken Bericht.


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