Francesco Angelico: „Bloß nicht 300 Jahre lang leben“

Gespräch mit Chefdirigent Francesco Angelico über die Anforderungen in Janáceks Oper „Die Sache Makropulos“, mit wem er gern durch Zürich spaziert wäre und seinen ersten „Tannhäuser“.

Francesco Angelico ist überzeugt: "Einmal 'Die 'Sache Makropulos" zu sehen, ist zu wenig."
© Andreas Rottensteiner / TT

Innsbruck – „Wir sind glücklich, weil wir wissen, dass unser Leben nicht lange dauert“, schrieb der tschechische Komponist Leoš Janácek. Er hatte in den frühen 1920er-Jahren Karel Capeks Theaterstück „Vêc Makropulos“ gesehen und vertonte den Stoff (Uraufführung 1926 in Brünn). Im Mittelpunkt der Handlung steht Emilia Marty, die als Tochter des griechischen Arztes und Alchemisten Makropulos seit 337 Jahren lebt und nun in einen Erbschaftsstreit verwickelt ist. Als sie das Rezept für die Lebensverlängerung wieder erkämpft, stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Am morgigen Samstag hat „Die Sache Makropulos“ am Tiroler Landestheater im Großen Haus Premiere. Das Leading Team ist jenes, das vor zwei Jahren die erfolgreiche „Tiefland“-Produktion erarbeitet hat: Kurt Josef Schildknecht (Regie), Heinz Hauser (Bühne), Gera Graf (Kostüme); musikalische Leitung: Francesco Angelico.

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