Neue Kämpfe in Syrien dämpfen Hoffnung auf Waffenruhe

Mindestens 16 Zivilisten wurden bei russischen Luftangriffen getötet.

Die Russische Luftwaffe fliegt weiterhin Angriffe von der Luftwafffenbasis Hamadan aus. (Symbolfoto)
© REUTERS/GORAN TOMASEVIC

Homs – Neue Hoffnungen auf eine baldige Waffenruhe im blutigen Syrienkonflikt sind am Freitag von schweren Kämpfen überschattet worden. Unmittelbar nach Gesprächen über eine baldige Feuerpause in München bombardierte die russische Luftwaffe nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten Orte nördlich der Stadt Homs. Mindestens mindestens 16 Zivilisten sollen bei den Angriffen ums Leben gekommen sein.

Die syrische Opposition und Rebellen zeigten sich skeptisch, dass das Assad-Regime sich zu einer Feuerpause bereiterklärt. Man wolle „Taten statt nur Worte“, sagte ein Sprecher des in Saudi-Arabien ansässigen Hohen Verhandlungskomitees (HNC) am Freitag. Zwar begrüßte er die Einigung, aber: „Versprechen haben wir satt.“

Die Regierung in Damaskus reagierte zunächst noch nicht. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte: „Das Wichtigste ist, dass Regierung und Opposition der Waffenruhe zustimmen.“ (APA, dpa)


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