61. Song Contest: Schweiz schickt die Kanadierin Rykka nach Stockholm

Stockholm (APA/sda) - Die Kanadierin Rykka hat am Samstag den Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gewonnen. Die Favoritin...

Stockholm (APA/sda) - Die Kanadierin Rykka hat am Samstag den Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gewonnen. Die Favoritin überzeugte Publikum und Jury in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen mit dem Song „The Last Of Our Kind“. Die seit ein paar Jahren in Meilen lebende Profi-Musikerin wird am 12. Mai in Stockholm zum zweiten Halbfinale antreten und im Erfolgsfall am 14. Mai im Finale singen.

Rykka, die bürgerlich Christina Rieder heißt, hat schon vier Alben herausgebracht: drei unter dem Namen Christina Maria, eins unter ihrem heutigen Pseudonym, ein neues ist in Arbeit. Sie war deshalb die wahrscheinlichste Siegerin im eher schwachen Teilnehmerfeld.

Dass die Frau, welche die Schweiz beim ESC vertreten wird, in Kanada aufgewachsen ist, wird als gutes Omen gedeutet: Céline Dion, die 1988 zum zweiten und bisher letzten Mal einen ESC-Sieg für die Schweiz holte, ist bekanntlich auch Kanadierin. Die Siegerin des allerersten Song Contests - damals noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ - die mittlerweile 91-jährige Lys Assia saß am Samstag beim Vorentscheid übrigens in der ersten Reihe.

Rykka hat Schweizer Wurzeln: Ihr Großvater stammt aus Rothenfluh und betrieb in Vancouver eine schweizerische Bäckerei. Wie schon beim letztjährigen Schweizer Vorentscheid war Conchita Wurst, tags zuvor noch in Österreichs Jury, die die 19-jährige Zoe zur ESC-Teilnehmerin kürte, Stargast. Neben dem Song „Firestorm“ gab sie erneut ihren Siegertitel aus dem Jahr 2014 „Rise Like A Phoenix“ zum Besten. Dieses Mal wurde sie verstärkt vom elfjährigen Thalwiler Flavio Rizzello, der mit dieser Nummer vergangenes Jahr die Castingshow „Die grössten Schweizer Talente“ (DGST) gewonnen hat.

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