Gunsch kauft Mehrheit an Physiotherm

Thaur – Seit etwa 15 Jahren ist Josef Gunsch, im „Nebenberuf“ Wacker-Präsident, Allein-Geschäftsführer des Infrarot-Wärmekabinenherstellers ...

  • Artikel
  • Diskussion
Josef Gunsch hält jetzt 51 Prozent an Physiotherm.
© Physiotherm

Thaur –Seit etwa 15 Jahren ist Josef Gunsch, im „Nebenberuf“ Wacker-Präsident, Allein-Geschäftsführer des Infrarot-Wärmekabinenherstellers Physiotherm mit der Zentrale in Thaur. Jetzt zieht sich Firmengründer Luis Schwarzenberger (hielt zuletzt noch 67 Prozent) aus dem Unternehmen zurück, Gunsch erhöht seinen Anteil von 33 auf 51 Prozent. „Ich danke meinem langjährigen Partner für sein Vertrauen und die Möglichkeit, die Anteile zu übernehmen.“ Die übrigen 49 Prozent haben der Wirtschaftstreuhänder Wilfried Stauder (ist auch Hypo-Aufsichtsrats-präsident), PR-Agentur-Chef Georg Hofherr (P8) sowie der Unternehmer Martin Wacker übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Wie Gunsch gegenüber der TT sagte, werde Physiotherm mit den neuen Eigentümern die internationale Expansion fortsetzen. Großes Wachstums­potenzial sieht er dabei auch durch Innovationen wie die im Badezimmer nachträglich leicht einbaubare Infrarotdusche namens „Intense Smart“. „Wir wollen Infrarotwärme für jeden zugänglich machen“, so Gunsch.

Seit der Gründung im Jahr 1995 ist Physiotherm kräftig gewachsen. Über 50.000 private Haushalte, 7000 Hotels, Thermen und Wellnessanlagen, Therapie- und Kurzentren sowie Kliniken würden mittlerweile auf die Wirkung der Physiotherm-Tiefenwärme setzen. Das Unternehmen hat insgesamt 240 Mitarbeiter, davon 70 in Thaur und die übrigen in einem Werk in Deutschland sowie in 62 Beratungscentern in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Großbritannien. Geliefert wird in 20 Länder, der Umsatz lag zuletzt bei etwa 30 Mio. Euro. (va)

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte