Griechische Regierung: 202 Migranten in die Türkei zurückgeschickt

Athen (APA/dpa) - Die Regierung in Athen hat am Montag offiziell bestätigt, dass insgesamt 202 Migranten von den Ägäisinseln Lesbos und Chio...

Athen (APA/dpa) - Die Regierung in Athen hat am Montag offiziell bestätigt, dass insgesamt 202 Migranten von den Ägäisinseln Lesbos und Chios in die Türkei zurückgebracht wurden. Es handle sich um Menschen, die kein Asyl in Griechenland beantragt hätten, teilte das Ministerium für Bürgerschutz mit. Die Rückführung fand auf der Grundlage des EU-Türkei-Flüchtlingspakts statt.

Von Lesbos seien 136, von Chios 66 Menschen per Schiff in die Türkei gebracht worden. Darunter waren nach Angaben des Ministeriums 191 Männer und elf Frauen. Die meisten Migranten stammten aus Pakistan (130) und Afghanistan (42). Andere kamen aus dem Iran (10), aus dem Kongo (5), Sri Lanka (4), Indien und Bangladesch (jeweils 3), aus dem Irak, Somalia und Cote d‘Ivoire (Elfenbeinküste) (jeweils 1).

Auch zwei Syrer waren darunter. Diese hätten erklärt, dass sie freiwillig zurückgehen wollten. Wann die nächsten Abschiebungen stattfinden sollen, gab das Ministerium nicht bekannt.

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