BH Kitzbühel: Bauarbeiten auf der Zielgerade

Im Juni soll die neue Bezirkshauptmannschaft in Kitzbühel eröffnet werden. Im Mai wird noch in das Marienheim übersiedelt und dann ist der Neu- und Umbau der Behörde abgeschlossen.

© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Alles begann mit einem großen Aufschrei – die Modernisierung der Bezirkshauptmannschaft in Kitzbühel stand anfänglich unter keinem guten Stern. Ein möglicher Neubau unter Einbeziehung des Schulparks scheiterte im Jahr 2011 an dem großen Widerstand der Kitzbüheler Bevölkerung. Im Jahr 2012 sind dann aber doch die Bagger aufgefahren, es gab einen Kompromiss zwischen Stadt und Land, im Juni soll nun die neue BH eröffnet werden.

Bei den umfangreichen Um- und Neubauarbeiten wurde zum einen das Haus Hinterstadt 28 komplett saniert und zudem ein Teil der Behörde in das benachbarte Marienheim übersiedelt. Hier wurde ein neuer Anbau errichtet. Eigentlich hätten die Arbeiten schon Ende 2015 abgeschlossen werden sollen. „Wir sind ein wenig in Verzug, einige Arbeiten konnten nicht vor dem Winter abgeschlossen werden“, erklärt der Bezirkshauptmann Michael Berger auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung. Am 2. Juni soll es aber dann endgültig so weit sein und die neuen Behördenräumlichkeiten werden feierlich eröffnet. Bis dahin stehen aber vor allem dem Personal noch arbeitsintensive Wochen bevor.

Ab 9. Mai sollen die neuen Räumlichkeiten im Marienheim bezogen werden. Davon betroffen sein werden auch die Kunden, denn in das Marienheim übersiedeln vor allem die stark frequentierten Referate, wie zum Beispiel das Führerscheinreferat und das Bürgerservice. „Wir werden aber über unsere Homepage rechtzeitig informieren, mit welchen Einschränkungen zu rechnen sein wird“, sagt Berger. Er hofft, dass diese Übersiedlung in einer Woche über die Bühne gehen kann. Erst dann wird die Bezirkshauptmannschaft aus dem Haus Hinterstadt 34 ausziehen.

Das Gebäude wurde dem Land Tirol von der Stadt Kitzbühel abgekauft. „In dem Haus waren wir nur provisorisch untergebracht, hier wird das Übersiedeln nicht so lange dauern“, hofft der Bezirkshauptmann.

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Mit dem Ergebnis zeigt sich Berger sehr zufrieden. „Ich glaube, es ist uns eine sehr gute Lösung für uns und für die Stadt Kitzbühel gelungen“, sagt er. Von Seiten der Stadt wollte man die Behörde ja im Stadtzentrum behalten, da durch sie einiges an Frequenz erzielt wird. Die Umbauarbeiten waren notwendig, weil die alten Räumlichkeiten nicht mehr den Standards entsprochen haben und das Gebäude auch nicht behindertengerecht erschlossen war. Die Kosten für die umfangreichen Arbeiten trägt das Land Tirol. Die Kosten werden für das gesamte Vorhaben mit 8,5 Millionen Euro veranschlagt.


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