Euro-Wirtschaft zog im März etwas an

Berlin (APA/Reuters) - Industrie und Dienstleister im Euroraum haben im März leicht zugelegt. Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex stieg zum ...

Berlin (APA/Reuters) - Industrie und Dienstleister im Euroraum haben im März leicht zugelegt. Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex stieg zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 53,1 Zähler, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 5.000 Firmen mitteilte. Das Barometer liegt damit weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson sprach wegen der gedämpften Nachfrage von einem schleppenden Wachstum, begleitet von rückläufigen Preisen auf Kosten der Gewinnmargen. „Kein Wunder, dass sich der Stellenaufbau vor dem Hintergrund von Kosteneinsparungen zunehmend verlangsamt hat.“ Unterm Strich hätten die Unternehmen so wenig neue Job geschaffen wie zuletzt im September 2015.

Das Bruttoinlandsprodukt in den 19 Ländern dürfte im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen sein und damit genauso stark wie Ende 2015, schätzt Williamson. Das Markit-Barometer allein für den Service-Sektor fiel um 0,2 auf 53,1 Punkte.

Der Index für die Privatwirtschaft in Deutschland sank minimal um 0,1 auf 54,0 Zähler, während das Barometer der Dienstleister um 0,2 auf 55,1 Punkte fiel. Das Auftragsplus der Service-Firmen fiel zwar insgesamt wieder hoch aus, aber etwas niedriger als im Vergleich zu den vier Vormonaten. Markit geht davon aus, dass sich die Abkühlung in nächster Zeit fortsetzt.


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