Grünes Licht für Imster Beschneiungsanlage

Das Landesverwaltungsgericht hat die Einsprüche gegen die Imster Beschneiungsanlage zurückgewiesen. Der Bescheid ist rechtskräftig.

Die bisherige punktuelle Beschneiung muss auch heuer noch im Imster Skigebiet herhalten. Noch fehlt die Genehmigung für die vier Millionen Euro teure moderne Anlage, die schneller und effizienter wird.
© TT / Thomas Böhm

Von Matthias Reichle

Imst –2011 wurde das Projekt beantragt – jetzt dürfte die letzte Hürde überwunden sein. Die Erweiterung der Beschneiungsanlage in Hochimst hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Zuletzt verzögerten zwei Einsprüche beim Landesverwaltungsgericht den Start für das Ausbauvorhabens mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Mio. Euro.

Vergangenen Freitag traf das Urteil ein, informiert Bürgermeister Stefan Weirather. Der Richter wies beid­e Einsprüche als unzulässig zurück – die Sedlerhof GmbH und der Agrarobmann der Melkalpe Unterstadt, Josef Neururer, hatte­n sich gegen den Bescheid, der vergangenen Dezember eingetroffen war, zur Wehr gesetzt. Es gibt weiter die Möglichkeit einer ordentlichen Revision beim Verwaltungsgerichtshof, der Bescheid ist jedoch rechtskräftig.

Nun will man schnellstmöglich mit dem Bau beginnen, so Weirather. Die Ausschreibung sei schon parallel zum Verfahren gestartet worden. Trotzdem ärgern ihn die beiden Einsprüche nach wie vor. Man habe Zeit verloren – „und Zeit kostet Geld, das zahlt die Bevölkerung“.

„Wir müssen drei Monate aufholen“, erklärt Bergbahnen-Geschäftsführer Bernhard Schöpf. „Erst jetzt kann ich die Förderansuchen stellen und die Aufträge an die Baufirmen vergeben.“ Auch das werde nun Zeit brauchen. „Wir sind guter Dinge, dass wir das Projekt heuer umsetzen können.“

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Derzeit muss das Skigebiet mit 35 Kanonen und Lanzen auskommen. Herzstück der neuen Anlage ist ein Speicher­teich mit 62.000 Kubikmetern Fassungsvermögen, in einer ersten Ausbauphase kämen 35 Beschneiungs­geräte und 15 Kanonen dazu.


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