Mopedautos versagten im ÖTC-Crashtest

Wien (APA) - Bei einem ÖTC-Crashtest haben vier Leichtfahrzeuge, auch Mopedautos genannt, in punkto Insassensicherheit nicht annähernd überz...

Wien (APA) - Bei einem ÖTC-Crashtest haben vier Leichtfahrzeuge, auch Mopedautos genannt, in punkto Insassensicherheit nicht annähernd überzeugt. „Vor allem die leichte Bauweise und die fehlenden Sicherheitseinrichtungen, wie z. B. Airbags, erhöhen im Vergleich zum Pkw das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt oder getötet zu werden“, bilanzierte ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang am Mittwoch.

Drei Modelle (Microcar M.GO, Bjaj Qute und Aixam Crossover GTR) fielen als Konsequenz mit nur einem Stern komplett durch, und der Chatenet CH30 erreicht als „Testsieger“ auch nur zwei von fünf Sternen. Beim Crashtest des Automobilclubs wurden ein Frontal- und ein Seitenaufprall simuliert. „Der Crashtest zeigt deutlich, dass die Fahrzeugstrukturen bereits bei einem Aufprall mit 50 km/h an der Grenze der Belastbarkeit angekommen sind.“ Mit den getesteten Modellen sind allerdings höhere Geschwindigkeiten möglich, der Chatenet erreicht etwa 100 km/h.

„Der Kopf des Fahrers schlägt bereits beim Frontalaufprall mit 50 km/h so hart auf das Lenkrad auf, dass das Risiko von tödlichen Kopfverletzungen bei allen vier getesteten Fahrzeugen sehr hoch ist“, kritisierte der ÖAMTC-Experte. Er forderte daher höhere Sicherheitsstandards für diese Fahrzeuggattung.

~ WEB http://www.oeamtc.at ~ APA119 2016-04-06/10:00


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