Leitbörsen in Fernost uneinheitlich, Tokio und Shanghai leichter

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor leicht um 0,11 Pro...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor leicht um 0,11 Prozent auf 15.715,36 Punkte. Damit verzeichnete der Leitindex bereits den 7. Verlusttag in Folge. Es war zugleich die längste Negativserie, die das Börsenbarometer bisher seit dem Amtsantritt des Ministerpräsidenten Shinzo Abe Ende 2012 hingelegt hat.

Der Hang Seng Index in Hongkong gewann leicht um 0,15 Prozent auf 20.206,67 Einheiten. Der Shanghai Composite verlor hingegen um moderate 0,08 Prozent auf 3.050,59 Punkte, nachdem er zuvor vier Gewinntage in Folge absolviert hatte.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit positiven Vorzeichen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 24.910,70 Zählern mit plus 0,11 Prozent, nachdem er am Vortag noch den stärksten Rückgang seit zwei Monaten hinnehmen musste. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg 0,48 Prozent auf 5.024,60 Einheiten.

Die wieder steigenden Ölpreise haben die Anleger in Asien etwas beruhigt. Nachdem Tags zuvor vor allem der japanische Aktienmarkt stark unter Sorgen um die Exportwirtschaft gelitten hatte, blickten die Investoren nun wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft.

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Die Anleger waren insgesamt erleichtert, dass sich die Stimmung in Chinas Dienstleistungsunternehmen im März nach einem Rückschlag im Vormonat wieder etwas erholt hatte. Der vom Wirtschaftsmagazin „Caixin“ ermittelte Stimmungsindikator legte von 51,2 Punkten im Februar auf 52,2 Punkte zu. Allerdings war dies letztlich keine Überraschung nach bereits positiven Konjunkturdaten zuvor. Vor diesem Hintergrund bewegten sich die Börsen in China letztlich nur wenig.

Eine Kursschwäche zeigten vor allem chinesische Finanzwerte. China Minsheng Banking verbilligten sich um 1,8 Prozent. Industrial & Commercial Bank of China (ICBC) kamen um 0,7 Prozent zurück und China Life Insurance fielen ein Prozent.

Einen Lichtblick gab es in Tokio für die Aktien des Autobauers Suzuki, der aktuell wie viele seiner Branchenkollegen unter dem Höhenflug des Yen leidet. Nun hatte die Schweizer Bank UBS ihre Verkaufsempfehlung für die Papiere gestrichen, was für ein Plus von gut dreieinhalb Prozent im Nikkei reichte.

In Sydney wurde der Leitindex von deutlichen Gewinnen bei den sehr schwankungsanfälligen Energiewerten gestützt.


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