Russland-Krise macht deutscher Modeindustrie zu schaffen

Düsseldorf (APA/dpa) - Die Russland-Krise macht der deutschen Modeindustrie zu schaffen. 2015 sanken die Gesamtumsätze der Branche um 0,3 Pr...

Düsseldorf (APA/dpa) - Die Russland-Krise macht der deutschen Modeindustrie zu schaffen. 2015 sanken die Gesamtumsätze der Branche um 0,3 Prozent auf rund 12 Mrd. Euro, wie der Modeverband GermanFashion am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Einer der wichtigsten Gründe dafür war der Rückgang der Exporte nach Russland um rund 30 Prozent.

Trotzdem gehe die Branche „mit vorsichtigem Optimismus in das Jahr 2016“, sagte Verbandspräsident Gerd Oliver Seidensticker. Denn auch wenn die großen Verluste in Russland viele deutsche Unternehmen empfindlich getroffen hätte, könnten andere Firmen deutliche Zugewinne verzeichnen. So profitierten die Hersteller von Arbeits- und Berufsbekleidung von der guten Konjunktur in Deutschland und erzielten eine Umsatzplus von knapp 10 Prozent.

Trotz der Probleme einzelner größerer Modeunternehmen habe es die Branche insgesamt geschafft, den vielfältigen Herausforderungen in aller Welt erfolgreich zu begegnen, betonte der Hauptgeschäftsführer von GermanFashion Thomas Rasch. Hauptabnehmer für Mode deutscher Hersteller im Ausland sind nach wie vor Österreich, die Niederlande und Frankreich. Die wichtigsten Fertigungsstandorte sind China, Bangladesch und die Türkei.

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