Basketball: Vienna von Güssing-Aus sportlich am meisten betroffen

Güssing/Wien (APA) - Sportlich Hauptbetroffener vom Aus für die Güssing Knights in der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) ist der BC Vienna...

Güssing/Wien (APA) - Sportlich Hauptbetroffener vom Aus für die Güssing Knights in der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) ist der BC Vienna. Die Wiener, die den Titelverteidiger in der Meisterschaft zweimal geschlagen haben, verlieren drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs vier Punkte. Für Manager Petar Stazic Strbac ist das ein „Skandal“.

„Wir haben uns als einzige zweimal (inklusive Supercup sogar dreimal, Anm.) auf dem Feld durchgesetzt. Jetzt verlieren wir am meisten von allen Mannschaften“, klagte der Vienna-Manager am Freitag auf Anfrage der APA - Austria Presse Agentur. Je zwei Punkte weniger auf dem Konto haben die Bulls Kapfenberg und der UBSC Graz. Das Team aus der steirischen Landeshauptstadt war bereits vor dem Lizenzentzug für Güssing ohne Chance auf den Einzug ins Play-off.

Für die Herren-Nationalmannschaft bedeutet das Aus der Knights, dass Teamspieler wie Thomas Klepeisz und Moritz Lanegger, aber auch Sebastian Koch, der dem erweiterten Kader für die EM-Qualifikation im Spätsommer angehört, frühzeitig Saisonende haben. ÖBV-Präsident Hubert Schreiner bezeichnete das auf APA-Anfrage zwar als „nicht optimal“, er sehe darin aber auch „keine Dramatik“. Die Spieler hätten „die Chance zu regenerieren und sich gut für das Nationalteam vorzubereiten“. Für ÖBV-Legionäre, deren Teams das Play-off in den jeweiligen Ligen nicht erreichen, ende die Saison ebenfalls vorzeitig, sagte Schreiner.

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