Salzburg schaffte im EBEL-Finale den 2:2-Ausgleich

Die Bullen siegten am Freitag mit 6:2 gegen Znojmo und glichen damit in der „best of seven“-Finalserie aus.

Konstantin Komarek (EC RBS) im Duell mit Trivino Corey (Znojmo).
© GEPA pictures/ Philipp Brem

Znojmo - Red Bull Salzburg hat zur rechten Zeit den ersten Auswärtssieg in Znojmo in dieser Saison geschafft. Die Roten Bullen siegten am Freitag mit 6:2 (2:0,3:1,1:1) und glichen in der „best of seven“-Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) auf 2:2 aus. Die Serie wird am Sonntag (14.45/live ServusTV) in Salzburg fortgesetzt.

Eine Niederlage hätte Salzburg schwer unter Zugzwang gebracht, doch der Titelverteidiger feierte einen überzeugenden Sieg. Das Team von Trainer Daniel Ratushny setzte die Znaimer Adler von Beginn weg mit fiel Tempo unter Druck und hatte im Gegensatz zu den jüngsten zwei Niederlagen mit zwölf Gegentreffern auch in der Defensive die starken tschechischen Stürmer meist gut im Griff.

Latusa sorgte für eine frühe Führung, sein abgefälschter Schuss senkte sich hinter Schlussmann Jan Lukas ins Tor (4.). Salzburg sorgte weiter für viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor, John Hughes belohnte die Bemühungen mit dem 2:0 (17.), Brett Sterling, der am Dienstag nach einer dummen Strafe in Spiel zwei nicht eingesetzt worden war, vergab die Riesenchance auf eine noch höhere Pausenführung.

Zu Beginn des Mitteldrittels legte Latusa seinen zweiten Treffer nach (22.). Znojmo-Trainer Jiri Reznar nahm danach Torhüter Lukas vom Eis und ersetzte ihn durch Patrik Nechvatal. Mit dem 1:3 durch Jan Lattner (31.) kamen die Heimischen zur Freude der 4.800 Fans kurz auf, dank eines Doppelschlags von Konstantin Komarek (38.) und Dominique Heinrich (39.) ging Salzburg aber mit einer beruhigenden 5:1-Führung ins Schlussdrittel und brachten den Vorsprung auch sicher über die Zeit.

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Mit dem ersten Sieg in Znojmo seit 13. Februar des Vorjahres bzw. nach vier Niederlagen hintereinander haben sich die Salzburger den Heimvorteil zurückgekämpft. Am Sonntagnachmittag können sie im heimischen Volksgarten einen großen Schritt in Richtung ihres sechsten EBEL-Titels, des zweiten in Folge, machen. 2014 hatten sich die Bullen zwar den österreichischen Meistertitel gesichert, waren im EBEL-Finale aber an Bozen gescheitert. (APA)


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