Erzbischof: Papst gibt mit Reise nach Lesbos Flüchtlingen eine Stimme

Vatikanstadt (APA/dpa) - Der griechische Erzbischof Nikolaos Printezis (Printesis), der als Seelsorger für die Katholiken auf der Insel Lesb...

Vatikanstadt (APA/dpa) - Der griechische Erzbischof Nikolaos Printezis (Printesis), der als Seelsorger für die Katholiken auf der Insel Lesbos verantwortlich ist, hat den bevorstehenden Papst-Besuch als wichtiges Zeichen der Hoffnung für zahlreiche Flüchtlinge bezeichnet.

„Wir wissen, wie nahe der Heilige Vater den Leidenden, Kranken, den wie Christus Gekreuzigten ist. Hierherzukommen hat genau diesen Sinn: den Flüchtlingen eine Stimme zu geben“, zitierte Radio Vatikan Printezis am Samstag.

Franziskus will am kommenden Samstag nach Lesbos reisen und dort mit Flüchtlingen zusammentreffen. „So viele von ihnen sind in der Ägäis untergegangen - sie ist ein Friedhof geworden, wie das Mittelmeer“, sagte Printezis.

Dass der Papst die Insel gemeinsam mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und dem Athener Erzbischof und Primas der orthodoxen Kirche von Griechenland, Hieronymos (Hieronymus) II. besuche, sei ein weiteres wichtiges Zeichen: „Es wird eine einheitliche Stimme der Kirche Christi sein - als ob diese Kirche geeint wäre. Noch ist sie nicht geeint, aber diese drei Männer, die die Kirchen des Ostens und des Westens leiten, haben eine gemeinsame Stimme.“

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