Brasilien kämpft um Freigabe Neymars für Copa und Olympia

Um den Einsatz von Neymar ist zwischen Brasilien und Barcelona ein Streit entbrannt.

Der Barcelona-Traumsturm steht im Sommer vor einer Zerreißprobe.
© imago sportfotodienst

Rio de Janeiro – Tauziehen um Brasiliens Stürmerstar Neymar: Geht es nach dem nationalen Fußballverband (CBF), soll er im Sommer sowohl bei der Copa América als auch bei den Olympischen Spielen für die Brasilianer kicken. Sein Verein, der FC Barcelona, will ihn aber nur für ein internationales Turnier freigeben.

„Der CBF wird alles dafür tun, sowohl bei der Copa América als auch bei den Olympischen Spielen Rio 2016 auf Neymar zählen zu können“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Neymar habe bereits öffentlich erklärt, dass er bei beiden Wettbewerben spielen wolle.

Barcelona-Traumsturm wackelt

Die Copa América findet vom 3. bis 26. Juni in den USA statt, die Olympischen Spiele in Neymars Heimatland dauern vom 5. bis 21. August. In Barcelona bildet Neymar gemeinsam mit dem Argentinier Lionel Messi und dem Uruguayer Luis Suárez den Traumsturm „MSN“.

Nach den Regeln der FIFA müsste Barça den Stürmer für die Copa freigeben, nicht aber für Olympia. Dort wäre Neymar mit seinen 24 Jahren einer von maximal drei zulässigen Kickern über 23. Nach brasilianischen Presseberichten wäre für den CBF die Teilnahme in Rio wichtiger, wo Brasilien auf sein erstes Olympiagold hofft. (dpa)

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