23 Tote bei Gefecht mit Extremisten auf Philippinen

Manila (APA/AFP/dpa) - Bei schweren Kämpfen zwischen der philippinischen Armee und der islamistischen Gruppe Abu Sayyaf sind 18 Soldaten und...

Manila (APA/AFP/dpa) - Bei schweren Kämpfen zwischen der philippinischen Armee und der islamistischen Gruppe Abu Sayyaf sind 18 Soldaten und fünf Rebellen getötet worden. Mindestens vier der Soldaten seien enthauptet worden bei den Gefechten mit rund hundert Rebellenkämpfern auf der südlichen Insel Basilan, sagte ein Militärsprecher am Sonntag.

Die Kämpfe seien Teil einer Militäroperation gegen Abu Sayyaf nach der Entführung mehrerer Ausländer. Laut dem Militärsprecher war unter den getöteten Rebellen ein Marokkaner.

Die Gruppe Abu Sayyaf war Anfang der 90er-Jahre mit Geld von Osama bin Ladens Terrornetzwerk Al-Kaida gegründet worden und ist für die Entführung von Ausländern bekannt. Auf den Philippinen werden derzeit 18 ausländische Geiseln festgehalten, die meisten oder alle von Abu Sayyaf. Am Freitag war ein ehemaliger italienischer Priester aus der Gewalt der Extremisten befreit worden.


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