Elektrofahrräder weiter auf Überholspur

Wien (APA) - Elektrofahrräder befinden sich weiter auf der Überholspur. Mit einem Absatzanteil der Hersteller an den Handel von knapp 20 Pro...

Wien (APA) - Elektrofahrräder befinden sich weiter auf der Überholspur. Mit einem Absatzanteil der Hersteller an den Handel von knapp 20 Prozent machten sie im Vorjahr das stärkste Segment nach den Mountainbikes aus, die einen Anteil von 34 Prozent hatten. Insgesamt wurden 390.000 Fahrräder an den Fach- und Sporthandel abgesetzt, so der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportartikelausrüster Österreichs (VSSÖ).

2014 waren knapp mehr als 400.000 Fahrräder abgesetzt worden. Dem VSSÖ zufolge pendelt sich die gesamte Verkaufszahl rund um die Marke von 400.000 Stück ein. Die Zahl werde in den kommenden Jahren rund um diese Menge liegen.

Die Verkaufszahlen von E-Bikes mit einer Motorunterstützung bis maximal 25 Stundenkilometer - die nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) als Räder im klassischen Sinn gelten und daher weder einer Helm- noch - Versicherungs- oder Führerscheinpflicht unterliegen - steigt seit 2012 stetig an. 2014 lag der Anteil an den Verkäufen noch bei 12,5 Prozent oder rund 50.000 Stück; im Vorjahr waren es schon 77.000 E-Fahrräder.

Hinter den Mountain- und Elektro-Rädern lagen beim Absatz an den Fachhandel Trekking- (11,8 Prozent), Kinder- und Jugend- (11,7), Cross- (10,9) sowie City-Bikes (7,1) . Rennräder machten nur einen Anteil von 3,6 Prozent aus.

Der steigende E-Bike-Absatz wirkt sich positiv auf den durchschnittlichen Verkaufspreis aus. Dieser lag im Vorjahr laut einer Schätzung des VSSÖ bei 780 Euro.

Der Fachhandel kann am Markt mit individueller Beratung punkten. Konsumententrend sei etwa das „Bike Fitting“ - die individuelle Anpassung des „Radls“ an seinen Fahrer.


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