IS - Aktivisten: Über 30 Menschen bei Luftangriffen auf Raqqa getötet

Kairo/Raqqa (APA/dpa) - Bei Luftangriffen auf die IS-Hochburg Raqqa in Nordsyrien sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 32 Menschen getö...

Kairo/Raqqa (APA/dpa) - Bei Luftangriffen auf die IS-Hochburg Raqqa in Nordsyrien sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 32 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien acht Zivilisten und 24 Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag.

Es seien unter anderem ein Spital, ein Spielplatz und eine Schule getroffen worden. Bisher sei aber noch unklar, von wem die Luftangriffe ausgingen. Neben der syrischen Luftwaffe fliegen Russland und ein US-geführtes Bündnis Angriffe in dem Bürgerkriegsland.

Raqqa gilt neben Mossul im Irak als inoffizielle Hauptstadt des IS. In den vergangenen Monaten hatten Russen und Amerikaner die Luftschläge auf die Stadt verstärkt. Nach der Einnahme der historischen Oasenstadt Palmyra durch syrische Regimetruppen Ende März hatte die mit Russland verbündete Regierung von Machthaber Bashar al-Assad angekündigt, auch auf Raqqa vorrücken zu wollen. Im Syrien-Krieg gilt eine Waffenruhe, die aber den IS explizit ausschließt.


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