“Future Baby“: Kinder mit Startvorteil

Die totale Geburtenkontrolle überlässt nichts dem Zufall, das Wunder der Natur – ein Auslaufmodell. „Wie weit wollen wir gehen?“, fragt Regisseurin Maria Arlamovsky.

© Andreas Rottensteiner / TT

Von Michaela Spirk-Paulmichl

Wien, Innsbruck –„Hauptsache gesund!“ Die Standardaussage werdender Mütter und Väter ist längst nicht mehr nur eine Hoffnung. Mädchen oder Bub, groß genug, um Basketballer zu werden, mit grünen Augen – „wie hübsch!“ –, ohne Erbkrankheiten: Nichts wird mehr dem Zufall, der Natur überlassen. Die Reproduktionsmedizin ist die Antwort auf den Wunsch, ein gesundes Kind mit gutem Startvorteil zu bekommen. Heute ist möglich, was vor 20 Jahren noch das Zeug für einen Science-Fiction-Roman hatte, und vieles davon ist hierzulande noch gar nicht bekannt. In ihrem Film „Future Baby“ macht sich die österreichische Regisseurin Maria Arlamovsky auf die Reise rund um den Globus, um Protagonisten des weltweiten Fertilitätstourismus, Wissenschafter und Ethiker zu treffen, sterile Labors und riesige Sperma-Lager zu besuchen, um schließlich zu fragen: Wie weit wollen wir gehen?

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