Gardasee: Der Urlaub vor der Haustür

Kaum schickt die Frühjahrssonne ihre ersten Strahlen, zieht es schon unzählige Tiroler über die Wochenenden an den größten See Norditaliens. Sechs Gardasee-Freunde plaudern aus dem Nähkästchen und erzählen der TT von ihrer Liebe zum „Meer der Tiroler“.

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Die Leute aus den Geschäften winken mir schon immer zu, wenn ich vorbei gehe“, sagt Gertrud Christler lachend. Ihr Mann denke, sie kaufe so viel ein, dabei habe sie über die Jahre einfach schon viele Einheimische am Gardasee kennen gelernt. Seit acht Jahren hat das Ehepaar eine Wohnung in Gardone Riviera. „Früher waren wir immer an der Ostseite. Jetzt sind wir lieber im Westen. Da ist es ruhiger, eine liebliche, hügelige Landschaft mit vielen Villen. Kaiser Franz-Josef hatte dort sein Jagdschloss und der botanische Garten von André Heller ist auch da. Gardone ist ein ganz entzückender kleiner Ort“, erzählt sie. Von ihrer Wohnung aus sei sie in fünf Minuten am See, und der Blick von der Terrasse sei fantastisch. Stände mit Schwimmflügerln suche man allerdings vergeblich. Dafür gebe es tolle Lokale, von der einfachsten Trattoria bis zum Nobel-Restaurant. Das einzige Manko sei, dass man dort auf einigen Terrassen nicht mehr rauchen dürfe. „Das wundert mich schon.“ Doch sonst sei der ganze Stress für sie vergessen, sobald sie am See entlangfahre. „Es ist dieser Erholungswert, nur zwei Stunden und drei Viertel von daheim.“ Bis auf den Terrassentisch bei der Ankunft abzuwischen, habe sie gar nichts zu tun.

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