100 Einsatzkräfte sorgen bei unlimited für Sicherheit
Das Sicherheitskonzept für das Musikfestival vom 10. bis 12. Juni in Kufstein ist 59 Seiten lang. Kosten von 35.000 Euro fallen heuer an.
Von Michael Mader
Kufstein –Die Vorbereitungen für das dreitägige Musikfestival unlimited in Kufstein befinden sich in der heißen Phase. „Unser oberstes Ziel ist es, ganz viele Leute nach Kufstein zu bekommen, die hier eine schöne Zeit verbringen können. Dazu gehört auch, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, dass etwas passiert“, erklärt Thomas Ebner, organisatorischer Leiter des Stadtmarketings, das zusammen mit dem Tourismusverband das Festival veranstaltet. Und falls wirklich etwas passieren sollte, wolle man gerüstet sein.
So ist das Sicherheitskonzept auf 59 Seiten angewachsen, wie „Sicherheitschefin“ Andrea Ager mitteilt. Dabei gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Mitarbeitern der Stadtgemeinde, der Bundes- und Stadtpolizei und der Security. Alleine seitens des Roten Kreuzes stehen pro Tag im Zweischichtbetrieb 50 ehrenamtliche Sanitäter zur Verfügung. Unter dem Kommando von Rotkreuz-Einsatzleiter Martin Widmann wird im Rathaus eine mobile Einsatzzentrale aufgebaut, die in ständigem Kontakt mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik steht.
„Wir lernen nämlich auch Jahr für Jahr dazu“, erklärt Ager. Nach dem großen Unwetter im Vorjahr gibt es heuer strikte Anweisungen für die Gastronomie, bei einer Unwetterwarnung die Schirme abzubauen bzw. einzufahren. Überprüft wird das vom Securitypersonal, das auch in der Nacht die Überwachung der Bühnen über hat. In Summe werden für die personelle und auch bauliche Sicherheit 35.000 Euro ausgegeben. „Das sind rund acht Prozent vom Gesamtbudget“, unterstreicht TVB-Geschäftsführer Stefan Pühringer die Wichtigkeit.
„Von der Polizei wird uns übrigens immer wieder versichert, dass wir eines der friedlichsten Feste haben“, ist Ager stolz. Und auch seitens des Roten Kreuzes gibt es keine Klagen. „In Summe haben wir 50 Einsätze am Tag, hauptsächlich geben wir Pflaster aus“, sagt Widmann.