Evakuierungsanordnung für Ölanlagen in Kanada aufgehoben

Die Bewohner können allerdings frühestens Anfang Juni zurück in ihre Häuser – falls diese kein Raub der Flammen geworden sind.

Zerstörte Wohnsiedlung von McMurray.
© REUTERS/Jason Franson

Montreal – Nach dem Abebben der verheerenden Waldbrände in Kanada haben die Behörden die Evakuierungsanordnung für mehrere Ölanlagen nördlich der Stadt Fort McMurray aufgehoben. Dies gelte für Stätten der Firmen Suncor und Syncrude, teilten die Behörden in der Provinz Alberta am Sonntag mit. Wann die Anlagen wieder in Betrieb genommen werden können, war aber zunächst unklar.

Die Firma Suncor teilte auf ihrer Facebook-Seite mit, eine kleine Gruppe Angestellter werde die Anlage am Montag aufsuchen. Die Brände, die teilweise weiter außer Kontrolle sind, haben nun auch auf die Nachbarprovinz Saskatchewan übergegriffen.

Den Bewohnern der Anfang Mai komplett evakuierten 100.000-Einwohner-Stadt Fort McMurray hatten die Behörden gesagt, sie könnten frühestens am 1. Juni zurückkehren. Dafür müsse sich die Luftqualität aber noch deutlich verbessern, außerdem dürfe es rings um Fort McMurray keine Brände mehr geben.

Nach dem Löschen aller Feuer in der Stadt hatte sich herausgestellt, dass die Schäden insgesamt geringer sind als befürchtet. Im Westen der Stadt, im Viertel Beacon Hill, gibt es jedoch fast nur noch Ruinen. (APA/AFP)

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