Leitbörsen in Fernost schließen ohne klare Richtung

Tokio (APA/dpa-AFX) - Die wichtigsten Handelsplätze in Asien haben am Montag keine einheitliche Richtung gefunden. Während die japanische Bö...

Tokio (APA/dpa-AFX) - Die wichtigsten Handelsplätze in Asien haben am Montag keine einheitliche Richtung gefunden. Während die japanische Börse in Tokio mit leicht negativen Vorzeichen in die Woche startete, legten Chinas Handelsplätze auf dem Festland moderat zu.

Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor um 0,49 Prozent auf 16.654,60 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 0,25 Prozent auf 19.802,96 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg hingegen 0,64 Prozent auf 2.843,64 Punkte.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich uneinheitlich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 25.421,16 Zählern mit plus 0,47 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab 0,56 Prozent auf 5.384,90 Einheiten nach.

Auf die Stimmung in Japan drückten zum Wochenstart der stärkere Yen sowie die gesunkenen Ölpreise, die als Konjunkturbarometer gelten. Zudem sorgten frische Wirtschaftsdaten aus Japan für Enttäuschung: Vor dem Hintergrund des stärkeren Yen und einer schwachen Auslandsnachfrage waren die Ausfuhren im April unerwartet deutlich zurückgegangen - dabei handelte es sich gleichzeitig den siebenten Monat infolge um einen Rückfall.

Belastet vom stärkeren Yen zeigten sich insbesondere die Kurse von Exporteuren, da eine gestärkte Inlandswährung deren Verkaufschancen im Ausland schmälert. Toyota-Papiere und Hino Motors gaben jeweils rund ein Prozent nach. Derweil ging es um mehr als 6 Prozent für die Papiere von Fancl abwärts - der Kosmetikhersteller hatte die Anleger vor dem Wochenende mit einem sich abschwächenden Umsatzwachstum enttäuscht.

Freundlich verlief der Tag an den chinesischen Festlandbörsen: Telekommunikations-, Technologie- und Konsumgüterwerte gehörten zu den größten Gewinnern. Weiterhin gesucht waren auch die Aktien von Fleisch- und Alkoholproduzenten, von denen gemutmaßt wird, dass sie die Schwäche der chinesischen Wirtschaft gut verkraften.


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