Das kleine Glück an der Zapfsäule

Innsbruck – Irgendwann ist Friedrich Liechtenstein, dem unvergleichlichen Künstler und Entertainer aus Berlin, ein Licht aufgegangen: Mit go...

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Innsbruck –Irgendwann ist Friedrich Liechtenstein, dem unvergleichlichen Künstler und Entertainer aus Berlin, ein Licht aufgegangen: Mit goldenem Nagellack sieht alles viel schöner aus. Freilich nicht, weil die Dinge durch eine Berührung zu Gold erstarren, schon eher, weil Liechtensteins Glamour auf die Objekte abstrahlt, sie erhebt und adelt – oder zumindest mit skurriler Relevanz auflädt. Man denke etwa an die „Supergeil“-Videoclips für eine deutsche Lebensmittelkette, die zum viralen Phänomen wurden – selbst die New York Times berichtete.

Nun ist der ehemalige Puppenspieler aus Stalinstadt für den deutsch-französischen Kultursender Arte über den Kontinent gefahren, auf der Suche nach den „romantischsten Orten der Gegenwart“: Tankstellen. Eine Reise zwischen Nonsens und Philosophie – selbstredend in einem goldenen Mercedes Benz. Die zehnteilige Serie, die Arte am Pfingstmontag in einem Stück ausgestrahlt hat, wurde in Koproduktion mit dem ORF auf eine Langfassung eingedampft: „Tankstellen des Glücks“ feiert am Sonntag um 23.05 Uhr im „dok.film“ auf ORF 2 Premiere. (TT)

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