Rangliste 2 - Kritik an Jugendschutzbestimmungen in Österreich

Amsterdam/Wien (APA) - Die Kinderrechte in Österreich seien grundsätzlich verankert, doch werden in dem Bericht einige konkrete Punkte kriti...

Amsterdam/Wien (APA) - Die Kinderrechte in Österreich seien grundsätzlich verankert, doch werden in dem Bericht einige konkrete Punkte kritisiert. Etwa, dass die Jugendschutzbestimmungen nicht landesweit einheitlich, sondern individuell in den Bundesländern geregelt sind.

Weiters wird in der Studie erwähnt, dass das Wahlalter in Österreich auf 16 Jahre herabgesetzt worden sei. „Kidsrights“ empfiehlt jedoch, die Auswirkungen dieser Senkung des Wahlalters besser zu überwachen und Kinder auf effektive Weise auf die Ausübung dieses Stimmrechts vorzubereiten.

Zudem sei es Besorgnis erregend, dass es trotz Anti-Diskriminierungs-Gesetzen „Fälle von Hassreden von Politikern und Manifestationen des Neonazismus, Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ gebe.

Statistisch würden in Österreich außerdem zwar viele Daten nach Alter, Geschlecht, geografischer Lage, Arbeitsmarkt, Jugendbeschäftigung, Bildung, Kultur, Gesundheit und Soziales in regelmäßigen Abständen auch hinsichtlich der Kinderrechte erfasst und ausgewertet, Migrantenkinder, Flüchtlinge und asylsuchende Kinder und andere gefährdete Kinder seien dabei aber in der Regel nicht adäquat erfasst.

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