Prozess um in Hallenbad missbrauchten Zehnjährigen wird fortgesetzt

Wien (APA) - Am Dienstag wird im Wiener Landesgericht der Prozess gegen einen 20-jährigen Mann fortgesetzt, der am 2. Dezember 2015 im There...

Wien (APA) - Am Dienstag wird im Wiener Landesgericht der Prozess gegen einen 20-jährigen Mann fortgesetzt, der am 2. Dezember 2015 im Theresienbad in Wien-Meidling einen zehn Jahre alten Buben vergewaltigt haben soll. Falls eine vom Gericht beigezogene psychiatrische Sachverständige, die den Schüler begutachtet hat, bei diesem gravierende Folgen feststellen, würde das eine Erhöhung des Strafrahmens bedeuten.

Beim Verhandlungsaufakt Ende April hatten sich Hinweise auf das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ergeben. Sollte sich das bestätigen, müsste der Angeklagte bei einem Schuldspruch mit bis zu 15 Jahren Haft rechnen. Der aus dem Irak stammende Flüchtling war im September 2015 über die Balkanroute nach Österreich gekommen. Am ersten Verhandlungstag hatte er zugegeben, den unmündigen Schüler an der Hand gepackt, in eine WC-Kabine gedrängt, die Tür von innen verriegelt und sich an dem Buben vergangen zu haben.

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