Frau in Innsbruck erdrosselt 2: Angeklagter war zurechnungsfähig

Innsbruck (APA) - Der 50-jährige Angeklagte war laut Psychiaterin Adelheid Kastner zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig. Er sei zwar leicht alk...

Innsbruck (APA) - Der 50-jährige Angeklagte war laut Psychiaterin Adelheid Kastner zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig. Er sei zwar leicht alkoholisiert gewesen, habe aber dennoch nachdenken, schlussfolgern und logisch handeln können. „Er wusste was er tut“, fasste die Psychiaterin zusammen.

In der Ehe habe es gewisse Probleme und Schwierigkeiten gegeben. Die Überzeugung des Angeklagten, dass seine Frau eine Affäre habe, hätte das Fass schließlich zum Überlaufen gebracht, erklärte Kastner. Die Tat sei aber aus einer eskalierenden Konfliktsituation heraus entstanden, weshalb keine „hochgradige Wiederholungswahrscheinlichkeit“ bestehe, fügte sie hinzu.

Das Opfer war laut Gerichtsmediziner Walter Rabl an Sauerstoffmangel im Gehirn aufgrund der Strangulation gestorben. Fehlende Abwehrspuren an den Händen und Armen der Frau würden die Aussagen des Angeklagten unterstützen, wonach sein Opfer zum Tatzeitpunkt gefesselt war. Ein Urteil wurde für den Nachmittag erwartet.

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