Gewerkschaft über Zielpunkt-Mutter Pfeiffer empört

Wien (APA) - Ende des Vergangenen Jahres schickte die oberösterreichische Lebensmittelhandels-Gruppe Pfeiffer ihre Tochter Zielpunkt in die ...

Wien (APA) - Ende des Vergangenen Jahres schickte die oberösterreichische Lebensmittelhandels-Gruppe Pfeiffer ihre Tochter Zielpunkt in die Pleite, die offenen Forderungen der Gläubiger haben damals 125 Mio. Euro betragen, ebenso blieben Überstunden unbezahlt. Dass Pfeiffer nach der Entschuldung nun einige ehemalige Zielpunkt-Märkte als Unimärkte wiedereröffnet, empört die Gewerkschaften.

„Für mich ist das moralisch verwerflich, dass die Firma Pfeiffer Zielpunkt in Konkurs schickte und dann ohne Altlasten neue Märkte eröffnet“, sagt Michael Pieber, GPA-Geschäftsführer im Burgenland, zum „Kurier“ (Mittwochausgabe). Bei Pfeiffer versteht man die Aufregung nicht. „Wir nehmen in dieser schwierigen Phase Geld in die Hand und schaffen rund 45 Arbeitsplätze“, so Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider.

Laut „Kurier“ haben fast 1.000 frühere Zielpunkt-Mitarbeiter bis heute keinen neuen Job.

~ WEB http://www.zielpunkt.at ~ APA559 2016-06-14/18:36

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren