China bleibt Zugang zum globalen Börsenindex MSCI verwehrt

Hongkong (APA/Reuters) - Chinesische Unternehmen müssen weiter auf die Aufnahme ihrer Aktien in einen der globalen Indizes des US-Anbieters ...

Hongkong (APA/Reuters) - Chinesische Unternehmen müssen weiter auf die Aufnahme ihrer Aktien in einen der globalen Indizes des US-Anbieters MSCI warten. China müsse zuvor den Marktzugang für ausländische Investoren verbessern, begründete MSCI am Mittwoch seine Entscheidung.

Für die Behörden der Volksrepublik ist dies ein Rückschlag im Bemühen um eine größere Akzeptanz der Landeswährung und Aktien im globalen Börsenhandel. Sie haben in den vergangenen Monaten versucht, Hürden für eine Aufnahme in den Schwellenländerindex aus dem Weg zu räumen.

Darin werden Papiere im Wert von 1,5 Bill. Dollar (1,34 Bill. Euro) gelistet. Experten schätzen, das im Falle einer Aufnahme etwa 400 Mrd. Dollar an Investorengeld binnen eines Jahrzehnts nach China fließen könnten. Ausländische Investoren orientieren sich bei ihren Entscheidungen häufig an MSCI-Indizes.

„Die Entscheidung unterstreicht den Widerstand globaler Anleger, in Yuan-Anlagen zu gehen“, sagte Peter Alexander, Chef des Anlageberaters Z-Ben Advisors in Shanghai. „Und das, obwohl China den zweitgrößten Aktienmarkt der Welt und den drittgrößten Anleihemarkt beheimatet.“

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