TVB visiert neue Zielgruppe an

Zugspitz Arena will mit speziellen Angeboten bei „jungen Alten“ die Reiselust wecken.

© Ulrike Müller

Von Ulrike Müller

Ehrwald –Bei der Jahreshauptversammlung des Tourismusverbandes Tiroler Zugspitz Arena am Mittwoch prägten zwei Themen den Abend: zum einen „Best Ager“ und zum anderen „Zugspitz Arena Bayern-Tirol“.

Mit „Best Ager“, auch „Generation 50plus“ genannt, stellte die neue Geschäftsführerin des TVB, Petra Fraune, ein komplett neues Konzept vor, welches es in dieser Form noch nicht gibt. Der kommende Winter werde durch die zeitgleichen Ferientermine von Deutschland und Holland wieder deutlich aufzeigen, wie wichtig es sei, zusätzlich zu den Familien mit Kindern neue Zielgruppen zu bewerben, die dabei helfen, in den Nebensaisonen die Betten zu füllen. „Der silberne Markt ist ein Zukunftsmarkt und wir können die Potenziale für uns nutzen“, betonte Fraune. Von den Gästen aus Deutsch­land – Herkunftsland Nummer eins bei den Ausländernächtigungen in Österreich – sind inzwischen 33 Prozent 60 Jahre oder älter. Genauso hoch wird dann der Anteil in der gesamten EU sein. „Die ‚jungen Alten‘ reisen und konsumieren gern, sind mobil, vielseitig inte­ressiert und ausgesprochen aktiv. Körperliche und geistige Fitness und Ge­sundheit spielen bei der neuen Reiselust eine wichtige Rolle“, weiß Fraune. Diese Menschen möchte die Tourismusgeschäftsführerin daher mit speziell geschnürten Packages und niveauvollen Angeboten auf die Zugspitz Arena aufmerksam machen. „Die Tiroler Zugspitz Arena wird ein neues Gesicht bekommen und wir werden erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam diesen Weg gehen.“

Durch die Gründung eines Vereins im vergangenen September und die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Zugspitz Arena, Garmisch-Partenkirchen und Grainau wurden aus dem Interreg-Topf Fördermittel in Höhe von 660.000 Euro zugesagt. Damit wird die Destinationsentwicklung Zugspitz Arena Bayern-Tirol weiter unterstützt.

Peter Nagel, Tourismusdirektor von Garmisch-Partenkirchen, gewährte den zahlreich erschienenen Besuchern im Zugspitzsaal in einem interessanten Vortrag Einblick in das strategische Vorgehen von GaPa-Tourismus und unterstrich die Wichtigkeit der grenzenlosen Zusammenarbeit: „Der Gast kennt keine Grenzen, er definiert, wohin er will. Wir sprechen alle die gleiche Sprache und haben ähnliche Zielgruppen“, so Nagel. Die bayerische und die Tiroler Seite würden sich ideal ergänzen und es gebe ein verbindendes Alleinstellungsmerkmal: die Zugspitze.

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