Eine Umfahrung, die nur schwer zu finden ist

Noch immer gibt es keine Beschilderung für die Wörgler Nordumfahrung. Zuerst muss ein Kreisverkehr fertig werden.

© Otter

Von Wolfgang Otter

Wörgl –Es ist kein neues Bild in der Stadt Wörgl, aber seit Fertigstellung der Nordumfahrung zumindest bis Wörgl-Mitte ein etwas kurios anmutendes: Auf der Bundesstraße durch die Stadt stauen sich die Autos, verwandeln die Ortsdurchfahrt zum Geduldsspiel für Verkehrsteilnehmer. Dabei ist eine wenige hundert Meter Luftlinie entfernte neue Straße so gut wie leer von Autos. Lediglich Lkw verparken am Wochenende die Fahrbahn. Das erste Teilstück der Nordumfahrung wird vom ganz großen Teil der Autofahrer ignoriert. Nur wenige der Pkw-Fahrer, die nicht im Gewerbegebiet etwas zu erledigen haben oder im Ortsteil Gießen wohnen, nützen die Straße.

Auch weil es bislang am Kreisverkehr West oder innerstädtisch keinerlei Hinweisschilder für die Umfahrung gibt. Und die wird es erst geben, „wenn wir den Kreisverkehr in der Poststraße bauen“, sagt Verkehrsreferent Emil Dander (Liste Wechner).

Über den Kreisverkehr unmittelbar nach der Bahnunterführung wird bereits seit Jahren geredet. Jetzt soll er so rasch wie möglich umgesetzt werden. Ohne Kreisverkehr, so Dander, könnte die Kreuzung keinen zusätzlichen Verkehr aufnehmen.

Noch immer nicht gelöst ist das Problem der parkenden Lkw an der Nordumfahrung. An der Straße aufgestellte Tafeln werden von Lkw-Fahrern mit ihren hohen, abgestellten Fahrzeugen teilweise verdeckt.

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Daher hätte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates eine Halte- und Parkverbotszone und Abschleppzone beschlossen werden sollen, aber es fehlte noch eine Stellungnahme dafür.


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