Klippenspringen - der tiefe Fall ins pure Glück

Jeder Sprung eine Herausforderung. Jedes Eintauchen eine Gefahr. Jedes Event kann für Klippenspringer zum schmalen Grat werden. Der Wahltiroler Alain Kohl hat beim Trainingscamp der weltbesten „Cliff Diver“ in der Area 47 über den Moment kurz vor dem Absprung gesprochen: Von der Angst, sich zu verletzen, und dem Adrenalin, das einem hilft, den Schritt über die Kante zu machen.

© Red Bull

„Wow“, ruft der Moderator ins Mikrofon: „Wir sehen jetzt eine Peanut-Roll, eine Erdnussrolle“, sagt er und hinterlässt im Publikum trotz der Übersetzung ein paar fragende Blicke, die sich sogleich auf den Sprungturm richten. Dort oben, beim Sprungbrett in 20 Metern Höhe, setzt sich der Deutsche Jan Heinzel hin, zieht seine Beine zum Körper und rollt kopfüber nach vorne. Nach einer Drehung in der Luft taucht er mit den Füßen ins Wasser der Area 47 ein. Die Besucher staunen. Knapp 30 Sprünge sehen sie an diesem verregneten Nachmittag bei der Show der 14 Klippenspringer, die sich im Veranstaltungszentrum am Eingang ins Ötztal bei einem Trainingscamp auf den nächsten Wettbewerb der Red-Bull-Cliff-Diving-Serie vorbereiten.

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