Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend höher

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend Kursgewinne verbuchen können. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg 2,39 P...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend Kursgewinne verbuchen können. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg 2,39 Prozent auf 15.309,21 Punkte. Der Shanghai Composite legte 1,45 Prozent auf 2.895,70 Punkte zu. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel hingegen leicht um 0,16 Prozent auf 20.227,30 Einheiten.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit positiven Vorzeichen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 26.429,08 Zählern mit plus 0,12 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann 0,45 Prozent auf 5.216,20 Einheiten.

Damit haben sich die meisten Börsen in Asien am Montag etwas vom Brexit-Schock erholen können. Der japanische Leitindex Nikkei-225 war am vergangenen Freitag nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt noch um 7,9 Prozent abgerutscht. Ein Marktteilnehmer sagte, der Ausverkauf sei übertrieben gewesen. Positiv sei auch, dass die japanische Regierung signalisiert habe, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres abzuwenden.

Der als Fluchtwährung gefragte Yen legte zum US-Dollar jedoch weiter zu. Zusammen mit den negativen Auswirkungen durch den Brexit belastete dies weiterhin die Aktien von Export-Unternehmen wie etwa die Autohersteller.

Mazda rauschten erneut deutlich um rund zehn Prozent in die Tiefe. Hier wurde von Marktbeobachtern auch auf eine Herabstufung seitens der Analysten von Nomura verwiesen. Klar schwächer zeigten sich auch Nippon Sheet Glass mit einem Abschlag in Höhe von 8,57 Prozent.

Die Anteilsscheine von Papierherstellern, Eisenbahn-Gesellschaften und die als besonders defensiv geltenden Pharmawerte verzeichneten hingegen die größten Kursgewinne in Tokio.

An der Börse von Hongkong ging es gegen den Trend leicht bergab. Hier konnten China Shenhua Energy um 3,45 Prozent gewinnen und Hong Kong & China Gas verbesserten sich um 2,38 Prozent. Fest präsentierten sich auch China Mobile mit plus 2,32 Prozent.

In Festland-China legten Rohstoffwerte in Erwartung sinkender Überkapazitäten insbesondere im Kohlesektor zu.


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