Europas Leitbörsen im Frühhandel überwiegend im Minus

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstagvormittag nach der jüngsten Erholung erst einmal den Rückwärtsgang ein...

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstagvormittag nach der jüngsten Erholung erst einmal den Rückwärtsgang eingelegt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 11.00 Uhr mit minus 0,11 Prozent oder 3,18 Punkte bei 2.829,00 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,02 Prozent oder 2,08 Zähler auf 9.610,19 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit minus 0,20 Prozent oder 13,01 Einheiten auf 6.347,05 Punkte.

Die Stimmung der Anleger bleibt geprägt von der Ungewissheit über die Auswirkungen des britischen Votums für einen EU-Ausstieg. Positive Impulse seitens der Konjunktur gab es aus Deutschland. Dort ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren gesunken. In Frankreich halten sich die Verbraucher zurück. Sie haben im Mai weniger Geld ausgegeben. Ihre Konsumausgaben schrumpften um 0,7 Prozent zum Vormonat.

Im Tagesverlauf könnten noch Verbraucherpreis-Daten aus der Eurozone für Impulse sorgen - am Nachmittag steht in den USA unter anderem der Chicago Einkaufsmanagerindex auf der Agenda.

Vor allem Bankwerte belegten die Schlussplätze im europäischen Leitindex. Allen voran UniCredit mit einem Minus von 3,69 Prozent. Bei der italienischen Großbank UniCredit steht die Entscheidung über einen neuen Chef einem Pressebericht zufolge kurz bevor. Auch Intesa Sanpaolo, Societe Generale und Credit Suisse reihten sich in die Liste der Verlierer ein.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Am DAX-Ende stach die Deutsche Bank heraus, deren Aktien bei 12,050 Euro erneut auf ein Rekordtief rutschten - zuletzt notierten sie 2,88 Prozent schwächer bei 12,29 Euro. Zum zweiten Mal in Folge fiel die US-Tochter des Finanzhauses beim Stresstest der amerikanischen Notenbank durch. Die Aufsichtsbehörde bemängelte im Speziellen das Risikomanagement und die internen Kontrollen der Deutsche Bank Trust Corporation.

Besser lief es für die Papiere der Konsumgüter-Unternehmen. So rückte Vivendi mit einem Plus von 1,82 auf die Poleposition und Unilever legten ebenfalls um 1,06 Prozent zu.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA166 2016-06-30/11:02


Kommentieren