Ein Bürgermeister bei zwei Bahnen

Jenbachs BM Dietmar Wallner fungiert als neuer Aufsichtsrat bei der Zillertalbahn.

© Zwicknagl

Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Bis vor wenigen Monaten war die Gemeinde Jenbach im Aufsichtsrat der Zillertalbahn durch die Gemeinderätin Mirjam Dauber vertreten. Nachdem diese alle politischen Funktionen zurückgelegt hatte, war nun ein neuer Gemeindevertreter zu nominieren. Mit großer Mehrheit wurde dafür BM Dietmar Wallner bestellt, der bereits im Aufsichtsrat der Achenseebahn ist. „Die beiden Bahnen haben eine ähnliche Thematik. Durch die bevorstehende Elektrifizierung wartet auf die Zillertalbahn eine Menge Arbeit. Wenn ich mich manchmal auch kritisch geäußert habe, sehe ich darin keinen Widerspruch“, sagt Wallner. „Beim Bürgermeister ist diese Sache gut aufgehoben“, meinte GR Martin Unterleitner.

In Punkto Bauaktivitäten im Ort hatte Neo-Gemeinderat Norbert Rainer (FP) einige Fragen. Und Vize-BM Bernhard Stöhr (VP) erläuterte als Baufachmann künftige Projekte am Wurzenrainer-Vittur-Areal am Ortseingang. „Dort sollen zwei Baukörper entstehen“, berichtete er. Das Areal ist im Gemeindebesitz und soll veräußert werden. Die Umbauarbeiten im Veranstaltungszentrum sollen bald starten, hieß es im Gemeindeplenum. Diskussionspunkt wird in den nächsten Monaten der Pfarr- und Gemeindekindergarten sein. „Ich könnte mir vorstellen, dass bis 2020 ein neuer Kindergarten entsteht. Davor heißt es aber, mit der Diözese wieder zu verhandeln. Und das ist nicht einfach“, betonte Wallner. Grünes Licht durch die Marktgemeinde gibt es für eine Vorfinanzierung der Kasbachverbauung. „Da haben wir schon 130.000 Euro im Budget. Der kommende Kostenrahmen beläuft sich auf 400.000 Euro. Und dafür stehen wir gerade. Bedenken, dass wir den Bundesanteil nicht bekommen, habe ich nicht“, sagte Wallner.

Um das liebe Geld ging es auch bei der Anschaffung eines neues Rüstfahrzeugs für die Feuerwehr. „Nach den Richtlinien des Landesfeuerwehrverbandes sind Fahrzeuge, die älter als 25 Jahre sind, durch neue zu ersetzen. Wir wollen das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung gegen ein vom Land gefördertes Rüstfahrzeug ersetzen“, deponierte Kommandant Sebastian Atzl schon im Vorfeld. 382.000 Euro kostet das Fahrzeug, das zu 60 Prozent vom Land subventioniert wird. „Das ist ein Fahrzeug, das vielseitig einsetzbar und vollgestopft mit Technik ist“, informierte Kommandantstellvertreter und Gemeinderat Alexander Aschenwald.

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