Der Schritt in die Wirtschaftswelt

Von Gabriele Starck...

© TT / Thomas Boehm

Von Gabriele Starck

Innsbruck –Das Ende einer Millionen-Förderung für wirtschaftsnahe Forschungsprojekte ist bitter und kostet Arbeitsplätze. Das muss das K1-Zentrum für Klimawandelanpassung AlpS in Innsbruck erfahren, dessen Antrag auf eine weitere Förderperiode am Freitag abgelehnt wurde.

Doch das Ende muss das nicht sein. Oncotyrol hat bereits hinter sich, was dem AlpS erst bevorsteht. Seit Freitag ist es nicht mehr K1-Zentrum, sondern eine GmbH. Auch wenn die Eigentümer – u. a. Medizin-Uni, tirol kliniken, UMIT, und – noch – das Land Tirol über die Standortagentur derweil noch gleich sind: Oncotyrol hat die Seiten gewechselt. Es fördere nun als Firmenpartner das niederösterreichische K1-Zentrum für Medizinische Innovation und Technologie ACMIT, sagt Lukas Huber, wissenschaftlicher Leiter.

Dort sollen bisherige Entwicklungen zusammengefasst und weiterentwickelt werden – zum Wohl von Krebspatienten. Die eine sei eine Datenbank, die alle Informationen über Patient sowie Art und Wirkung der Therapie erfasst. Das andere eine App, mit der die Patienten daheim ihr Befinden mitteilen. Komme eine bedenkliche Konstellation zusammen, werde der Patient einbestellt. Zudem habe man ein Medikament gegen Knochenmarkkrebs entwickelt und suche nun Investoren, um es in die klinischen Versuche bringen zu können.

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