Clinton-E-Mail-Affäre - Generalstaatsanwältin: Ermittler unabhängig

Aspen/Washington (APA/dpa) - US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch hat versichert, dass die Ermittlungen zur E-Mail-Affäre von Ex-Außenmini...

Aspen/Washington (APA/dpa) - US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch hat versichert, dass die Ermittlungen zur E-Mail-Affäre von Ex-Außenministerin Hillary Clinton unabhängig von Parteiinteressen geführt werden. Lynch sah sich massiven Zweifeln an ihrer Neutralität ausgesetzt, nachdem sie sich mit Ex-Präsident Bill Clinton, Hillary Clintons Ehemann, getroffen hatte.

Sie erklärte daraufhin am Freitag: „Die Ermittler handeln unabhängig, sie halten sich an das Gesetz, sie schauen sich die Fakten an.“

Die wahrscheinliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte in ihrer Zeit als Außenministerin ihre E-Mail-Kommunikation über einen privaten Server abgewickelt. Gegenstand der Ermittlung ist, ob sie darauf auch vertrauliche Informationen verschickte oder empfing. Lynch wäre als Generalstaatsanwältin für eine Anklage zuständig.

Mehrere Abgeordnete, darunter auch Demokraten, sahen in dem Treffen zwischen Lynch und Bill Clinton einen Interessenskonflikt. Lynch ist Demokratin. Sie sagte, sie könne solche Bedenken verstehen. Es gehe nun darum, dass die Ermittler ihre Rückschlüsse ziehen müssten. Sie werde sich dann an deren Empfehlungen halten. Sie machte zudem noch einmal deutlich, dass es bei dem Treffen nicht um die E-Mail-Affäre gegangen sei, sondern um private Dinge.

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