Facetten der Freundschaft auf die Bühne gebracht

Bereits zum 15. Mal holte das Kitzbüheler Sommertheater die Welt der Bühne in die Sportstadt. Galapremiere ist am 28. Juli.

© Markus Mitterer

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Vom Hahnenkammrennen bis hin zum Tennis – Kitzbühel ist eine Sportstadt. Doch im Schatten des Sports entwickelt sich die kleine Pflanze namens Kultur immer weiter und mit dem Museum, den Sommerkonzerten und dem Sommertheater hat sie inzwischen einen fixen Platz im Kitzbüheler Veranstaltungsreigen und im Bewusstsein der Stadt.

Bereits zum 15. Mal machen Michaela Reith als Chefin und Leopold Dallinger als Intendant des Kitzbüheler Sommertheaters Kitzbühel zur Bühne. „In bin wirklich sehr stolz, dass es uns heuer erstmals, seit es uns gibt, gelungen ist, eine österreichische Erstaufführung zu bekommen“, sagt Reith. Gespielt wird das Stück „Das Abschiedsdinner“, eine Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre da La Patellière.

„Bei der Auswahl der Stücke ist uns wichtig, dass wir die Theaterbesucher nicht nur unterhalten. Wir wollen sie mit dem Stück erreichen, es soll also nicht zu seicht sein“, schildert Intendant Dallinger. Das sei mit „Das Abschiedsdinner“ perfekt gelungen. „In dem Stück ist auch viel Aktuelles dabei, es ist sehr zeitgemäß“, schildert Rita Dummer, sie führt die Regie. Auf der Bühne stehen Leopold Dallinger selbst, er hat mit Reith das Sommertheater 2000 ins Leben gerufen, dann zum zehnten Mal mit dabei die Kitzbühelerin Sandra Cirolini und Manfred Stella.

„Wir profitieren von den Jahren zuvor. Es ist sehr schön, mit einem eingespielten Ensemble zu spielen“, sagt Dallinger. Schon seit zwei Wochen laufen die Proben. Dabei gilt es noch einiges am Stück anzupassen. „Die deutsche Übersetzung müssen wir zum Beispiel etwas an das Tiroler Unterland anpassen. Aber auch sonst sind viele Dinge bei einer Erstaufführung neu und die müssen wir uns erarbeiten“, erklärt Dallinger.

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Gespielt wird von 28. Juli bis 19. August.


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