„Vergabe-Speisekarte“ soll Bestbieterprinzip verständlich machen

Wien (APA) - Seit März 2016 müssen öffentliche Stellen Bauaufträge nach Bestbieter- statt dem Billigstbieterprinzip ausschreiben - und damit...

Wien (APA) - Seit März 2016 müssen öffentliche Stellen Bauaufträge nach Bestbieter- statt dem Billigstbieterprinzip ausschreiben - und damit das auch funktioniert haben die Sozialpartner heute eine „Vergabe-Speisekarte“ vorgestellt. Sie beinhaltet neben 13 qualitativen Zuschlagskriterien - acht wirtschaftliche, drei soziale sowie zwei ökologische - auch unterschiedliche Berechnungsmodelle.

Bei den ÖBB und der Asfinag wird das Bestbieterprinzip bereits zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt. Einen Bietersturz, also dass die Platzhirschen plötzlich nicht mehr zum Zug gekommen seien, hat es laut Asfinag nicht gegeben.

Mit dem Bestbieterprinzip sollen unter anderem die Schwarzen Schafe in der Baubranche aussortiert werden. Der „ruinöse Wettbewerb“ habe vor zwei Jahren mit der kompletten Ostöffnung angefangen, klagte zuvor die Baubranche. Insbesondere die auswuchernden Beauftragung von Subunternehmen sei Schuld daran gewesen.

(SERVICE: Weitere Infos unter www.faire-vergaben.at)

~ WEB http://www.asfinag.at

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

http://www.oebb.at/ ~ APA245 2016-07-21/11:53


Kommentieren