Land braucht 185 Lehrer mehr, der Bund zahlt aber nur 50

Tirol muss mit Millionen im Pflichtschulbereich und Vorhaben im Siedlungswasserbau in Vorlage treten. 80 Ansuchen sind in der Warteschleife.

185 neue Lehrer benötigt es für das kommende Schuljahr, der Bund finanziert aber nur einen Teil davon.
© PantherMedia / Ilka Erika Szasz

Von Peter Nindler

Innsbruck –Im Herbst soll ein neuer Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern über die Verteilung von rund 90 Millionen Euro ausverhandelt werden. Das wird schwierig genug. In Tirol ist man derzeit auf den Bund aber ohnehin nicht gut zu sprechen, denn immer öfter muss das Land nämlich Leistungen, die eigentlich gemeinsam mit dem Bund bezahlt werden sollten, selbst (vor)finanzieren. Alleine in den vergangenen zwei Wochen wurden 7,5 Millionen Euro aus dem Landesbudget beschlossen, um zusätzliche Stellen im Pflichtschulbereich zu ermöglichen und Gemeinden bei notwendigen Vorhaben im Bereich der Wasserversorgung bzw. Kanalisation zu entlasten.

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