New Yorker Börsen zur Eröffnung etwas schwächer

New York (APA) - Die US-Börsen haben sich am Freitag kurz nach Handelsbeginn schwach behauptet. Gegen 15.40 Uhr fiel der Dow Jones Industria...

New York (APA) - Die US-Börsen haben sich am Freitag kurz nach Handelsbeginn schwach behauptet. Gegen 15.40 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 0,04 Prozent auf 18.509,22 Zähler. Der S&P-500 Index sank um 0,07 Prozent auf 2.163,63 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verlor 0,16 Prozent auf 5.065,65 Einheiten.

Aktuelle Konjunkturdaten aus den USA konnten den New Yorker Aktienhandel kaum beeinflussen. Der US-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Juli überraschte mit 52,9 Zähler, Experten prognostizierten 51,5 Punkten. Etwas später könnte vielleicht auch die Baker-Hughes Plattform-Zählung den Markt bewegen. Diese gibt die Anzahl der Gas- und Ölplattform-Schließungen an und könnte besonders Werte dieser Branche beeinflussen.

Unterdessen ist die Berichtssaison in den USA in vollem Gange. Der US-Industriekonzern General Electric trotze im zweiten Quartal dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld. Der Umsatz des Börsen-Urgesteins kletterte dank des Zukaufs von Alstom im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 33,5 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich stand ein Gewinn von 2,74 Milliarden Dollar. Dennoch notieren die Aktien nach Handelsstart in den USA mit einem Minus von 1,81 Prozent.

Auch Honeywell wies für das Frühjahr mit einem Plus von 7 Prozent auf 1,3 Mrd. Dollar einen unerwartet deutlichen Gewinnzuwachs aus. Vor allem die Sparten Automatisierungstechnik und Klimaanlagen legten zu. Der Umsatzanstieg von 2,2 Prozent auf 10 Mrd. Dollar war indes schwächer als erwartet. Beim Ausblick für das Gesamtjahr schraubte der Konzern leicht an seinen bisherigen Vorhersagen: Beim Gewinn je Aktie rechnet er nun mit mindestens 6,60 Dollar und damit 5 Cent mehr als bisher, beim Umsatz mit 40,0 bis 40,6 Mrd. Dollar dagegen mit 300 Mio. weniger. Honewell-Titel fielen jedoch um 4,82 Prozent auf 112,97 Dollar.

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Im zweiten Quartal blieb American Airlines unterm Strich ein Gewinn von 950 Millionen US-Dollar übrig und damit rund 44 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings hatte die Steuerlast da nahe null gelegen. Analysten hatten diesmal zudem mit einem niedrigeren Ergebnis gerechnet. American Airlines-Titel notierten mit plus 2,99 Prozent.

Beim Chiphersteller D läuft das Geschäft nach einer Durststrecke wieder deutlich besser. Im vergangenen Quartal legte der Umsatz im Jahresvergleich um neun Prozent auf knapp 1,03 Milliarden Dollar zu. Es gab einen Gewinn von 69 Millionen Dollar nach roten Zahlen von 181 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Die Papiere kletterten mit 13,42 Prozent nach oben.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz bei Paypal um 15 Prozent auf 2,65 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn stieg um zehn Prozent auf 436 Millionen Dollar. Das Unternehmen gab weiter bekannt, eine Partnerschaft mit Visa anzustreben. Die Aktien verbilligten sich wider Erwarten um 7,1 Prozent.

Das Geschäft der Kaffeehaus-Kette Starbucks wächst langsamer. Insgesamt rückte der Starbucks-Umsatz um sieben Prozent auf 5,24 Milliarden Dollar vor. Analysten hatten mit 5,35 Milliarden Dollar gerechnet. Das Papier notierte kaum verändert.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA425 2016-07-22/16:09


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