Fonds Apollo und Lone Star rittern um Italiens „Good Banks“

Rom (APA) - Die Private-Equity-Fonds Apollo und Lone Star haben verbindliche Angebote für die Übernahme der vier sogenannten Good Banks eing...

Rom (APA) - Die Private-Equity-Fonds Apollo und Lone Star haben verbindliche Angebote für die Übernahme der vier sogenannten Good Banks eingereicht, die in Rom zum Kauf angeboten werden. Die Fonds bieten für die vier in neue Geldhäuser umgewandelten Pleitebanken, die im vergangenen November durch Eingreifen der Regierung gerettet werden konnten, zwischen 500 und 600 Millionen Euro.

Diese Angebote liegen jedoch deutlich unter den Erwartungen, die bei 1,4 Milliarden Euro lagen. Ein drittes Angebot wurde bei der Notenbank für die Versicherungssparte der Banca Etruria, eine der vier „Good Banks“, eingereicht, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Samstag.

Die drei Angebote sollen jetzt von der Societe Generale als Finanzadvisor geprüft werden, berichtete die italienische Notenbank. Die Verhandlungen mit den Interessenten führt der Präsident der „Good Banks“, Roberto Nicastro, einstiger Generaldirektor der Bank-Austria-Mutter UniCredit.

Die faulen Kredite der vier Kleinbanken, die im November per Regierungsdekret gerettet wurden, wurden in eine Bad Bank ausgegliedert. Es handelt sich um einst solide Banken, denen aber die jahrelange Rezession in Italien zugesetzt hatte.

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